Brotdosen Review – Monbento

monbento3 Diese Dosensets sind als normale Pausenbrotdosen für Schulkinder gänzlich ungeeignet. Sie sind ungefüllt schon verhältnismäßig schwer und nehmen im Ranzen viel Platz ein. Dazu sitzen die Kinder – meine zumindest – während der Frühstückspause in der Schule nicht am Tisch, sondern laufen über den Pausenhof. Und da ist es sehr unpraktisch, mit den Zwischendeckeln und Bentobändern zu hantieren, wenn man auch noch ein Getränk balanciern muss.

Für mich für’s Büro oder für ein Picknick gibt es kaum etwas besseres. Die Dosen können gestapelt oder einzeln genutzt werden, sind mikrowellengeeignet und die Zwischendeckel schließen auch Quark oder Joghurt gut ein. Für Suppen, Brühen o. ä. sind sie nicht geeignet. monbento2

Der Kunststoff ist sehr stabil und trotz häufigem Gebrauch zeigen sich noch keine Abnutzungserscheinungen. Nach Gebrauch packe ich die Dosen einfach in die Spülmaschine. Günstig sind sie auch nicht gerade (ca. 25,00 €/Set), ich habe mir mal zwei Sets zu Weihnachten schenken lassen.

Die Bilder zeigen noch die alten Modelle mit Trennsteg, in den neuen Sets ist ein kleiner Extrabehälter enthalten. Zu beziehen sind sie z. B. über http://www.bentoshop.de

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Brotdosen Review – Easy Lunchbox

easylunchbox Die Easy Lunchbox habe ich damals bei bentoshop.de für ca. 10,00 € je Stück gekauft, was für eine Kunststoffdose ein stolzer Preis ist. In den USA bekommt man die im Viererpack für weniger als 10,00 US$, aber da es keinen Großhändler gibt, der die hier in Deutschland vertreibt, musste der Shop die Dosen direkt bestellen und die hohen Versandgebühren auf’s Produkt umlegen.easylunch

Von der Aufteilung her sind die Easy Lunchboxen meine absoluten Favoriten. Mit keinen anderen Dosen habe ich morgens mit so wenig Aufwand ansprechende Pausenbrote fertig. Der Deckel schließt ausreichend dicht, um zu verhindern, dass der Obstsaft durchsubbt und das Brot aufweicht. Man kann zusätzliche kleine Döschen („Mini-Dipper“) verwenden, muss aber nicht. Reinigen kann man sie im oberen Korb der Spülmaschine, ich spüle sie aber lieber von Hand.

Mein Mann und meine Kinder mögen die Dosen nicht ganz so gerne, weil sie etwas größer sind als die zuvor vorgestellten Klappdosen und demzufolge in Aktentasche und Ranzen mehr Platz einnehmen.

Leider sind die Dosen auch nicht wirklich robust, denn nach drei Wochen sah die Dose meiner großen Tochter so aus:easylunch1

Für den stolzen Preis ist das wirklich ärgerlich und ich würde sie, obwohl ich sie wirklich gern mag, nicht mehr kaufen. Wenn es sie noch gäbe, denn zwischenzeitlich sind sie aus dem Angebot vom bentoshop verschwunden – vermutlich wegen der hohen Lieferkosten.

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Wickeln

Ich koche gern. Ich backe auch gern. Es ist nicht nur Versorgung meiner Familie sondern mein Hobby. Und wie es mit Hobbies nun mal so ist: man schafft sich Zeug zu deren Ausübung an. Ist bei mir nicht anders. Gutes Essen aus guten Töpfen auf schönem Geschirr. Steh ich drauf. Deshalb habe ich Töpfe, Pfannen, Kuchen-, Pie- und Tarteformen unterschiedlichster Größen, Teller, Suppentassen, Servierplatten mit und ohne Deckel, Schneebesen in verschiedenster Ausführung, Vorlegebestecke, Eislöffel, Espressopaddel, Gebäckzangen, Zubehör für Käsefondue, Fleischfondue, Schokofondue, Pinzettenzangen, Grätenzangen, Gebäckzangen, Rührlöffel, Amuse-gueule-Löffel, Teigkarten, Schüsselchen und Schälchen für Salate, Dips, Fingerfood, Vorratsdosen, Lunchboxen, Eisbecher, , dieses Butterverzierding, den Apfelteiler und das Radieschen-dekorativ-schneid-Ding. Und Gläser: Dessertgläser, Kuchen im Glas Gläser, Wassergläser, Latte Macchiatto Gläser, Teegläser, Aperitifgläser, Digestivgläser, Weingläser, Biergläser, Cocktailgläser, Sektgläser, Nosinggläser.

In ausreichender Zahl, um 12 Personen mit einem Viergangmenü zu bewirten, Amuse-Gueule und Zwischengang nicht mitgezählt (Was ich, nebenbei bemerkt, noch nie gemacht habe. Ab 8 Personen greife ich auf bewährte Partyrezepte wie Chili mit und ohne Carne und das allgegenwärtige Tiramisu oder ähnliches zurück.).

Andere Frauen umkreisen Schuh- und Taschenläden. Ich bekomme bei Le Creuset und Kitchen Aid weiche Knie.

Seit ein paar Tagen beneide ich aber diejenigen, die mit einem Dosenöffner, einem Topf und ein paar von Oma geerbten Suppentellern auskommen.

Bei uns muss nämlich saniert werden. Also, richtig saniert. Nicht so ´ne popelige Renovierung mit Möbel zur Seite rücken, Blümchentapete runter – Raufaser ran und bunt streichen. Nein, nein. Wir kriegen einen neuen Fußboden. Und damit meine ich einen neuen Fußboden. Fliesen raus, Estrich raus, Fußbodenheizung raus, Dämmung raus. Dann in umgekehrter Reihenfolge wieder rein.

Solange wir und unsere Möbel auf dem alten Fußboden rumstehen, wird das aber nichts. Deshalb muss alles was darauf rumsteht, raus: Sofa, Tische, Stühle, Mäusekäfig, Vitrinen, Schränke, Lautsprecher, Klavier, Bodenvasen, wir, die Einbauküche und der Kaminofen. Das ganze Gedöns wird eingelagert. Die Möbel meine ich, die Maus und wir kommen in einer Übergangswohnung unter.

Was das eine jetzt mit dem anderen zu tun hat? Bevor die Möbel raus kommen, muss das, was in ihnen drin ist, raus. Demzufolge wickle ich seit Tagen Kochutensilien und Serviceteile in Seidenpapier. Jedes. Einzelne. Teil. Auch die Kerzenhalter, die Orchideenvase, Kugelvase, Bechervasen, die Teelichthalter, Stövchen.

Wenn man die Lücken in den Schränken gut mit Seidenpapier und Luftpolsterfolie ausstopfen würde, so dass nichts verrutschen kann, dann ginge das bestimmt auch ohne ausräumen. Aber dummerweise habe ich es nicht einfach gemacht, sondern meinem Mann vorgeschlagen. Ich geh weiterwickeln.

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Brotdosen Review – Die Klappdose von Feinkost Albrecht

Die bisher am häufigsten verwendeten Brotdosen sind die Klappboxen vom Discounter mit dem großen A, die alljährlich zu bestimmten Zeiträumen mit Vollkornbrot, Pumpernickel o. ä. gefüllt im Angebot sind.

Der Mann bevorzugt diese einfache Dose und ein einfaches Pausenbrot – zwei Klappstullen mit irgendwas dazwischen. Vorzugsweise herzhaft, fettig und fleischhaltig. Auch die Kinder mögen diese Dosen, weil sie im Ranzen wenig Platz wegnehmen. Ihr Pausensnack darf aber mit Obst o. ä. aufgehübscht werden. Der Mann legt darauf keinen Wert.

Pizza (für die Kinder mit Alibi-Vitaminen)

Pizza (für die Kinder mit Alibi-Vitaminen)

Die Brotdose ist billig und erstaunlich robust. Wir haben vier dieser Brotdosen seit ca. 3 Jahren in fast täglichem Gebrauch gehabt, in der Spülmaschine gespült ohne dass der Gebrauch eingeschränkt ist. Sie sehen auch nicht abgenutzt aus.

In Schulranzen und Aktentasche nehmen sie wenig Platz weg. Schwer sind sie auch nicht, was bei dem Gewicht von Büchern und Heften an einem langen Schultag ein echter Vorteil ist.

Die Dose hat keine Unterteilungen, um Brot und Obst von einander zu trennen. Wenn man vermeiden will, dass das Sandwich nach Apfel oder Banane schmeckt, muss man zusätzlich zu Folie greifen. Oder sich – wie ich – mit Silikonmuffinförmchen behelfen. Die Muffinförmchen passen exakt in die Dose, so dass bei geschlossenem Deckel weder Studentenfutter noch Trauben durch die Gegend kullern können. Auslaufsicher ist aber weder dieser Behelf noch die Dose an sich. Sehr feuchte Lebensmittel wie saftige Birnen, frische Ananas oder Joghurt können so nicht transportier werden. Aufgrund der niedrigen Höhe passen andere kleine Behälter mit Deckel aus meiner Sammlung (z. B. Lock&Lock) nicht in die Klappdose rein und purzeln separat durch den Ranzen.

Für die Pausenbrote des Mannes (Klappstulle mit irgendwas dazwischen, deftig, fettig, fertig)  ohne fruchtigen Firlefanz das ideale Behältnis.

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Erstklässler gehen gerne zur Schule? Denkste!

Dieser Post sollte eigentlich weiter nach vorne, wurde versehentlich in der falschen Reihenfolge veröffentlicht.

 

Vier Wochen nach der Einschulung. Meine Tochter hat keine Lust auf Schule und fragt, ob sie zurück in den Kindergarten darf. Äh, wie jetzt? Warum? Schulterzucken.

Sechs Wochen später. Kind kommt deprimiert aus der Schule. Es ist sooo langweilig. Im Kindergarten konnte man wenigstens spielen.

Acht Wochen später. Wenn es zur Schule gehen soll, versteckt sich mein Kind weinend unterm Hochbett.

Ratlosigkeit und Sorge bei uns Eltern. Erste Mails, Telefonate und Gespräche mit der Klassenlehrerin. Man kann noch nicht so richtig auf das Kind eingehen, der Leistungsstand zwischen den Kindern ist so groß und man muss die Schwächsten erst mal auf ein Niveau bringen, mit dem sie überhaupt eine Chance haben, dem Unterricht zu folgen. Nach den Herbstferien werden die Karten neu gemischt, da kann sich dann die Sozialpädagogin auch um die stärkeren Schüler der Klasse kümmern.

Nach den Herbstferien kam meine Tochter an einem Tag freudestrahlend nach Hause. Sie hatte was Neues gelernt. Päckchen packen (Strichlisten machen). Und nicht den ganzen Vormittag damit verbracht, ihren Klassenkameraden die Anlauttabelle zu erklären oder zu zeigen, wie man den Stift hält (sic!), oder Mandalas auszumalen.

Die Euphorie hielt nicht lange an. Keine Erfolgserlebnisse, keine Extra-Aufgaben, kein Fordern oder Fördern durch die Sozialpädagogin. Mehr Tränen. Plötzliche Bauchschmerzen. „Ich will zurück in den Kindergarten.“

E-Mails, Telefonate, Gespräche mit der Klassenlehrerin. Die Schulleitung kontaktiert. Wir sollen das Kind außerschulisch fördern. Kurse beim Hochbegabtenzentrum, z. B.

Also sonntags mit ihr zu irgendwelchen Kursen (Reise durch die Zeit), aber unter der Woche hat sie weiter gelitten.

Mehr Mails, Telefonat, Gespräche mit Lehrerin und Schulleitung. Bitte um Einschaltung des Schulamts, weil wir keine Lösung mehr sehen. Auf einmal das Angebot seitens der Schulleitung, meine Tochter nach den Weihnachtsferien probehalber für vier Wochen in die zweite Klasse zu versetzen.

Zwei Tage in der neuen Klasse und meine Tochter war wie neugeboren. Sie kam gutgelaunt nach Hause, hatte schon die erste Spielverabredung und wollte nie wieder zurück in die andere Klasse. Man hilft sich, wenn der Unterrichtsstoff nicht verstanden wurde.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Schnitt.

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Hilfe?!

Erste Woche Schule. Alles paletti mit der Girls-Clique der 7. Klasse. Auch bei der Diskussion, wer neben wem sitzt, absolut alles in Ordnung. Verabredungen werden getroffen. Termine für Geburtstagspartys abgesprochen – auch mit meiner Tochter. Sie weiß schon genau, wem sie womit eine Freude machen kann.

Die Animositäten der 5. und 6. Klasse scheinen vergessen.

Einladungen werden verteilt. Meine Tochter bekommt als einzige aus der Gruppe keine Einladung, steht ratlos und verletzt daneben. Hintenrum steckt man ihr, dass sie nicht eingeladen wurde, weil sie den Geburtstagskindern von deren Eltern als „leuchtendes Beispiel“ dargestellt wurde, dem diese nacheifern sollen.

Zweit Schulwoche. Projektwoche. Meine Tochter hat Angst vor jedem Tag.

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Weiterführende Schule, weitere Probleme

Gymnasium. G8. Zwei Mädels und ein Junge aus ihrer Grundschulklasse sind in Tochters neuer Klasse. Man versteht sich, trifft sich zum Spielen, Quatschen, Musikhören etc.

Mitte 5. Schuljahr.

Mutter und Vater sind genervt, weil das Kind außer Hausaufgaben nix – ABSOLUT NIX – für die Schule zu tun bereit ist. Aber: es gibt Halbjahreszeugnisse. In Sozialverhalten und Deutsch 2. Ansonsten durchgehend 1. Warum freut sich das Kind nicht?

Die Zeit vergeht, die guten Noten nicht. Die Eltern sind stolz, das Kind ist ruhig.

Die 6. Klasse beginnt.

Es bleibt dabei, dass nur die nötigsten Hausaufgaben erledigt werden. Es bleibt aber auch bei den sehr guten Resultaten.

„Nun sitz doch nicht die ganze Zeit mit den Romanen in deinem Zimmer rum. Geh doch mal raus!“

„Warum lädst du denn niemand mehr ein, nach der Schule zu uns zu kommen?“

„Willst du dich nicht mal auf ein Eis mit deinen Freundinnen treffen? Ihr könnt auch shoppen gehen, kannst einen Zuschuss zum Taschengeld kriegen.“

Selten wird sie aktiv.

Ich versteh es nicht. Denn wenn die Gören mal bei uns im Haus sind, haben sie alle Spaß miteinander. Auch meine Tochter. Auch bei den Lern-Treffs. Und die Pyjama-Partys sind für alle immer ein Highlight.

Kurz vor Weihnachten 2012.

Meine Tochter sitzt beim Gutenachtsagen weinend im Bett. Sie war sowieso schon nicht das It-Girl der Klasse, aber nun wurde von einem Mädchen ein Anti-Streber-Club gegründet, der gegen sie gerichtet ist. Eine ihrer letzten paar Vertrauten ist schon Mitglied, die andere soll angeworben werden, bald steht sie ganz alleine da. In der Schule wird bei jeder Antwort, die sie gibt, „Streber“ quer durchs Klassenzimmer gezischelt.

Langes Gespräch. Kind schreibt an die Mädels eine Mail, warum sie das tun würden und dass sie das sehr verletzt. Man spricht sich aus.

Ich telefoniere mit der Klassenlehrerin. Die kann sich nicht erklären, warum meine Tochter so ins Abseits manövriert wird. Sie würde weder arrogant noch besserwisserisch wirken und sei jederzeit bereit, anderen zu helfen. Bitte darum, das Thema Mobbing auf die Tagesordnung zu setzen, ohne direkt jemand anzusprechen. Vielleicht hilft es ja.

Das Halbjahreszeugnis kommt.

Mein Kind ist in Spanisch besser als das Mädel mit dem spanischen Opa. Deshalb redet diese nicht mehr mit meiner Tochter.

Der aktivste Zischler verlässt die Klasse, wird querversetzt.

Meine Tochter beschließt, nicht mehr so gut zu sein. In Mathe lässt sie Teilaufgaben der Klassenarbeit einfach aus. In Deutsch unterstreicht sie Satzteile in ästhetisch-ansprechendem Farbwechsel, aber absolut nicht aufgabenkonform.

Sie hat beide Male NICHT die beste Klassenarbeit und wird verhöhnt. Sie ist ratlos und verletzt, fühlt sich unerwünscht, hässlich und verkriecht sich in ihrem Zimmer in Bücher. Wenn sowieso alles falsch ist, was sie macht, kann sie auch gute Noten schreiben, dann kriegt sie wenigstens von Lehrerseite Anerkennung.

Ich melde sie beim JuJutsu an, damit sie mal was anderes macht und andere Leute kennenlernt.

Sie hat vor den Sommerferien wieder das beste Zeugnis der Klasse, scheint aber nicht so sehr darunter zu leiden.

Reiterfreizeit in den Sommerferien. Beide Töchter sind dabei und ein Mädel aus der Klasse der Großen. Keinerlei Probleme, alle verstehen sich blendend.

Danach gibt es nur sporadischen Kontakt. Mal sind wir weg, mal die anderen. Ist halt so.

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